Mönsterchen
Die kleinere, verspieltere Schwester der deliciosa: Die Monstera adansonii besticht durch ihre durchlöcherten, herzförmigen Blätter, die wie ein zartes Gitterwerk wirken. Sie wächst kletternd oder hängend und macht sich besonders gut in Ampeln oder an Moosstäben.
Heimisch in Mittel- und Südamerika, wo sie als Lianen an Bäumen klettert. Sie ist deutlich kleiner als die deliciosa, aber genauso beeindruckend in ihren Strukturen — mit Blättern voller charakteristischer Löcher (Fenestrationen).
Stecklinge mit Knoten ins Wasser oder direkt in feuchtes Substrat. Bewurzelt extrem zuverlässig — eine der einfachsten Pflanzen zum Vermehren.
Lange, blattlose Triebe sprechen für Lichtmangel. Bei zu viel direkter Sonne werden die Blätter blass oder bekommen braune Flecken. Häufig anfällig für Spinnmilben in trockener Heizungsluft.
Eine Kletterhilfe (Moosstab) verändert das Wachstum dramatisch — die Blätter werden deutlich größer und entwickeln stärker ausgeprägte Löcher.
Leicht giftig für Haustiere und Kleinkinder durch Calciumoxalat.
Echte Monstera obliqua ist extrem selten und teuer. Die meisten als „obliqua" verkauften Pflanzen sind in Wirklichkeit adansonii.
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